Allgemein, Elternbeitrag

3. GRIN-Familientreffen 2026

Am ersten Mai-Wochenende 2026 fand unser mittlerweile drittes Familientreffen statt. Im Grunde könnte man den Blogeintrag von letztem Jahr kopieren: der gleiche Bauernhof, die gleichen Familien, die gleiche Freude beim Ziege Füttern und perfektes Wetter wie im Vorjahr. Die Rahmenbedingungen für ein schönes Wochenende für Wiedersehen, Austausch und gemeinsame Zeit hätten also kaum besser sein können.

Auch wenn Vieles vertraut war, gab es ebenso Neues: zwei Familien, die extra aus Deutschland angereist sind, um beim Treffen dabei zu sein sowie zahlreiche erfreuliche Entwicklungen bei den Kindern. Wenn Klara plötzlich selbstständig auf uns zumarschiert statt wie im Vorjahr getragen zu werden, Oliver anfallsfrei ist oder Kinder große Fortschritte in Aufmerksamkeit und Kommunikation gemacht haben, wird besonders deutlich, wie viel sich innerhalb eines Jahres verändern kann. Oft sind es gerade diese Entwicklungen, die einem selbst im Alltag gar nicht so bewusst auffallen – vor allem dann, wenn die Kinder älter und die „großen Entwicklungsschritte“ seltener werden.

Umso schöner ist es, wenn man als Eltern von anderen gesagt bekommt, wie viel sich dennoch getan hat. Manche Fortschritte sind von außen sichtbarer als für einen selbst. Genau deshalb tun solche Begegnungen so gut: sich gegenseitig Mut zu machen, Erfahrungen auszutauschen, manchmal gemeinsam über das System zu schimpfen – und gleichzeitig dankbar zu sehen, dass die Kinder ihren Weg gehen.

Neben vielen schönen Stunden am Bauernhof mit Ziege und Hasen füttern, Katzen streicheln und Kühe beobachten haben wir auch wieder eine Schifffahrt am Mondsee gemacht. Der Termin fürs nächste Jahr ist bereits vereinbart und einige Familien haben gleich wieder fix gebucht.

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2. GRIN-Familientreffen

Sechs österreichische Familien, die etwas ganz Besonderes verbindet: sie alle haben ein Kind, das eine GRIN-Mutation aufweist. Ein gemeinsamer Urlaub am Bauernhof im Salzkammergut bot den idealen Rahmen für ein erstes Kennenlernen von jenen, die sich zum ersten Mal begegnet sind, aber auch für das Wiedersehen von jenen Kindern, die man seit Jahren immer wieder mal sieht. Neben dem Austausch über ähnliche Probleme und Herausforderungen, über Glück und Leid zwischen den Eltern, gab es für die GRIN-Kinder, die allesamt mit ihren Eltern und einem Geschwisterkind angereist waren, viel Zeit für gemeinsames Spielen und Erkunden am Bauernhof. Wir konnten Kühe beobachten, Hendln, Hasen und vor allem die bei allen beliebte Ziege füttern. Sie musste nach unserem Besuch wohl erst einmal auf Diät gesetzt werden, nachdem sie von früh morgens bis spät abends stundenlang gefüttert wurde. 

Die sechs Familien aus Oberösterreich, Niederösterreich, der Steiermark, Tirol und Wien mit ihren GRIN-Kindern im Alter zwischen 9 Monaten und 7 Jahren genossen am ersten Mai-Wochenende das wunderschöne Wetter bei einer Bootsfahrt am Mondsee und dem Besuch von Gut Aiderbichl. In den gemütlichen und geräumigen Appartements der Familie Stabauer (https://www.ferienhof-stabauer.at) fanden alle dazwischen gut Erholung – Blick auf Irrsee inklusive. 

Am Sonntag passte das regnerische Wetter zum Abschied, doch es wurden schon Pläne für das nächste Familientreffen im Jahr 2026 geschmiedet, bei dem es ein Wiedersehen geben soll. 

Trotz der verbindenden GRIN-Diagnose, die die Familien zusammenbrachte, zeigte sich beim Treffen gleichzeitig, dass GRIN-Kinder mit allen anderen Kindern etwas ganz Zentrales gemeinsam haben, nämlich, dass sie genauso einzigartig und individuell sind wie jedes andere Kind auch.